Bereits gestern haben wir uns dem Thema Menschenhandel gewidmet und das Problem näher beschrieben. Heute möchten wir einmal einen kurzen Auszug aus einer Polizeiakte wiedergeben, die damals auch der Presse zur Einsicht vorlag. Hier wird ein junges Mädchen erwähnt. Sie heißt Emilia und kommt aus Rumänien.

Entführt und vergewaltigt

Laut der Akte befand sie sich gerade von der Disco auf den Weg nachhause. Angekommen ist sie dort jedoch nie. Sie war gerade 16 Jahre alt, als ein Wagen neben ihr hielt, 2 Männer heraussprangen und sie betäubten. Aufgewacht sei sie in einem dunklen Raum. Es war nass und stickig. Sie erinnert sich, dass sie vollkommen nackt im Keller lag. Was passiert war, weiß sie nicht mehr. Sie weinte, schrie, doch keiner kam zur Hilfe. Erst später kamen wieder zwei Männer und zerrten sie aus dem Keller. Kleider gab man ihr nicht. Sie wehrte sich jedoch ohne Erfolg. Die Männer drohten ihr. Würde sie sich nicht ruhig verhalten, wären das ihre letzten Minuten. Ein grauenhafter Moment für Emilia. Sie war vollkommen hilflos und verlassen.

Nach Italien ins Bordell

Irgendwie hat man sie über die Grenze gebracht. Sie war gefesselt, der Mund verbunden. Ab und zu gab man ihr Wasser und etwas Nahrung. Doch dann wurde sie wieder festgebunden. Sie wurde nach Italien gebracht und wieder in einem Keller oder ähnlichem Raum untergebracht. Man warf ihr dreckige Kleidung zu. Im Keller befanden sich weitere junge Mädchen. Dann später wurde sie geholt. In ihrer Sprache erklärte man ihr, welche Sachen man nun von ihr erwarten würde. Sie weigerte sich und weinte. Nur wenige Minuten kamen zwei andere Männer in den Raum und vergewaltigten sie bestialisch. Sie konnte sich danach kaum bewegen. Alles passierte ohne Gummi. Nur eine Pille verabreichte man ihr. Wenig später sei sie unter Drogen gesetzt worden. Bedingt durch die ständigen Drohungen, Misshandlungen und Drogen parierte sie irgendwann und wurde von einem Club zum nächsten Club weitergereicht. Bordells, in denen niemand fragen stellte. Niemand fragte nach ihrem Alter. Sie lächelte, während Männer ihr Glied in sie steckten. Sie wusste, würde sie schreien, würde man Sachen mit ihr machen, die noch viel schlimmer wären.

Erst nach Monaten kam die Polizei

Doch Erst Monate später konnte sie befreit werden, als eine Kontrolle erfolgte. Bis heute kann Emilia das Erlebte nicht vergessen, schon gar nicht verarbeiten. Ihr Eltern kennen ihr Schicksal, doch sie wünscht keinen Kontakt. Viel zu groß ist ihre Scham … Mittlerweile haben die Ärzte auch eine Infektion festgestellt.

Das ist nur ein kleiner Auszug aus dem Protokoll. Die gesamte Aussage geht über 8 Seiten und ist in Teilen unglaublich grauenvoll. Wir können und wollen nicht alles abdrucken.