erketionsstörungen
Wenn er nicht richtig kann, wird das leicht mit Erektionsstörungen verbunden. Für ihn ist dieser Moment nicht leicht mit Würde zu tragen. Während viele Frauen in solchen Momenten Verständnis zeigen, schaffen es Männer nur selten, mit dieser Situation fertig zu werden. Dabei wird im Laufe des Lebens jeder Mann einmal Erektionsstörungen erleben. Doch eine Erektionsstörungen muss zwangsläufig nicht bleiben. Oft sind sogar psychologische Ursachen viel mehr das Problem als medizinische Probleme.

So fühlt die Frau bei Erektionsstörungen

Männer leiden nicht unbedingt am meisten. Interessant ist, dass Frauen zunächst viel Verständnis aufweisen. Kommt es mal vor, ist das sogar ganz normal und keinesfalls unbedingt als Erektionsstörung zu verstehen. Wiederholt sich die Situation jedoch mehrfach in nur kurzer Zeit, leiden auch Frauen darunter. Auch wenn sie weiterhin Verständnis aufbringen, so fangen sie an, die Schuld bei sich selbst zu suchen. Viele Frauen geraten dann sogar in Gefahr, sich minderwertig oder hässlich zu fühlen. Mit solchen Reaktionen wird oft der Grund auf sich selbst projiziert. Erektionsstörungen gelten für viele Frauen sogar gelegentlich als ein Zeichen für Untreue. Worunter das weibliche Geschlecht doch am meisten leidet, ist die Zurückhaltung des Mannes. Er spricht ungerne von seinem Problem und verkennt dabei, dass es gar nicht mehr nur sein Problem ist.

So fühlt der Mann bei Erektionsstörungen

Zunächst versucht er die wohlwollenden Worte und Gesten seiner Partnerin aufzunehmen. Wenn gleich diese in vielen Fällen wieder schnell verblassen. Eine Erektionsstörung ist für den Mann nicht nur peinlich, er hadert auch mit  sich selbst. Erektionsstörungen werden fast immer nur mit sich selbst ausgemacht. Ein falsches Signal. Die Partnerin sollte miteinbezogen werden. Schlimmer wird es, wenn sich die Erektionsstörungen wiederholen und zunehmen.

Kommunizieren wichtiger denn je

Nun ist die Kommunikation zwischen beiden Liebenden wichtiger denn je. Es darf dabei keinesfalls um klärende Gespräche oder Vorwürfe gehen. Fangen Sie damit an, sich gegenseitig zu sagen, was Sie fühlen und was sie bedrückt. Nehmen Sie sich dabei in den Arm und kuscheln sie ein wenig, damit das Gespräch harmonisch verläuft. Als Frau sollten Sie ihm das Gefühl geben, das er auch ohne Sex für sie begehrenswert ist. Für ihn hingegen sind solche Gespräche sehr schwierig. Schließlich steht seine Männlichkeit infrage. Noch heute definieren sich viele Männer ausschließlich darüber. Bei Erektionsstörungen fühlen sich viele Männer in ihren Selbstwerten erschüttert. Zweifel und Ängste bestimmen das Verhalten. Als Frau sollten Sie daher immer wieder das Gespräch suchen. Verbinden Sie es immer wieder mit romantischen Details. Kuscheln, kleinen Berührungen. Wirkt der Kontakt so, als wollten Sie ein klärendes Gespräch wird er sich zurückziehen.

Erektionsstörungen langsam angehen

Statt immer sofort oder schon nach kurzer Zeit zum Sex zu klimmen, gibt es viele Arten Drumherum. Sex kann auch erfüllend sein, ohne dass es zu einer Erektion kommt. Wissen sollten wir hierbei, das Erektion, Orgasmus und Ejakulation vollkommen unabhängige Prozesse sind. Diese müssen nicht ineinander schließen. Ganz im Gegenteil. Oralverkehr ist oft viel Intimer als der reine Geschlechtsverkehr und kann deswegen sogar erfüllender wirken. Ein Höhepunkt bei der Frau wird manchmal sogar leichter erreicht, wenn er nicht eindringt. Die Vagina zu berühren und durch unterschiedliche Handlungen zu stimulieren ist vielfach erfolgreicher.
Mit sanften Streichelvorgängen und Massagen entdecken Sie schnell vollkommen neue erogene Punkte. Das kann zu einem Hochgenuss der Sinne führen und mögliche Erektionsstörungen vergessen machen.

Erotische Massagen

Wissenschaftler beschäftigen sich schon lange mit den Erektionsstörungen. Dabei haben Sie herausgefunden, dass eine erotische Massage hilfreich sein kann. Hierbei geht es nicht um Sex, sondern um die Erfüllung sinnlicher Ansprüche und Gedanken. Wohlfühl-Atmosphäre soll erreicht werden. Eine erotische Massage steht deshalb auch für sehr unterschiedliche Stadien. In erster Linie geht es darum, zu entspannen und zu genießen. Bei Erektionsstörungen können solche Massagen helfen. Wobei Experten dazu raten, dafür eine Masseurin aufzusuchen. Das jedoch der eigenen Frau oder Partnerin zu erklären dürfte nicht immer leicht sein.

Stress, Hektik

Erektionsstörungen sind aber oft nur kurzzeitig. Es geht darum, die Ursachen zu finden. Manchmal spielt sich alles einfach in unserer Seele ab. Probleme im Alltag oder im Beruf belasten unsere Psyche und führen zu Erektionsstörungen. Haben Sie derzeit Schwierigkeiten mit einem Vorgesetzten oder Streit mit einem guten Freund, kann selbst das zu Nebenwirkungen führen. Denken Sie daher einmal zurück und überlegen Sie, welche Missverständnisse und Probleme in der letzten Zeit entstanden sind. Wie oft haben Sie darüber nachgedacht? Schnell können so mögliche Übeltäter ausfindig gemacht werden.

Der Arzt als Hoffnung

Kommen Sie damit jedoch nicht weiter, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Das muss nicht der erste Schritt sein, sollte aber auch keinesfalls der Letzte sein. Erektionsstörungen lassen sich heute fast immer behandeln oder mildern. Wenn die erotische Massage nicht weitergeholfen hat, so kann Ihnen der Arzt vielleicht andere Möglichkeiten anbieten. Ärzte sind aber nicht unfehlbar. Deshalb gilt auch hier, wenn Ihr Arzt nur mäßigen Rat anbietet, suchen Sie weitere Ärzte auf. Erektionsstörungen können aber auch auf andere Krankheiten hinweisen. Als Vorboten von Diabetes ist die Erektionsstörung oft zu finden. Aber auch bei einer Arterienverkalkung. Es gibt viele Möglichkeiten. Meistens sind es harmlose Punkte. Machen Sie sich nicht verrückt. Die Erektionsstörungen sind vorhanden, also sollte nun vorwiegend an der Ursache gearbeitet werden.

Artikelbild by Stockvault, Isomero Chopa