frauen zurück an den herd
In unserem Artikel über Femen hatten wir bereits über den toten Feminismus gesprochen. Darin wurde klar, dass Femen den Sexismus fördert. In diesem Zusammenhang passen auch die Aussagen des Kardinals aus Köln, Deutschland. Ein Kardinal der alten Garde, der als Hardliner gilt und nur wenig von Feminismus hält. So appellierte er vor wenigen Tagen öffentlich an die Frauen in Deutschland. Statt zu arbeiten, sollen sie lieber Kinder bekommen. So sagte Joachim Kardinal Meisner:“ Frauen müssten „öffentlich ermutigt werden, zuhause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu bringen“.

Kardinal will keine selbstbewussten Frauen

Kardinal Meisner ist in Deutschland besonders dafür bekannt, eine Familienpolitik zu fordern, die Frauen zurück in das alte Jahrhundert versetzt. Für ihn steht Familie gleich damit, dass Frauen an den Herd gehören. Vergessen wurde allerdings in dieser These eines. Viele Frauen leisten heute einen wichtigen und großen Beitrag zum Einkommen der Familie. Würde Kindererziehung und die Geburt weiterer auf dem Plan stehen, müsste der Mann wieder in seine alte Rolle zurückkehren.

kardinal meiser sagt mehr kinderFrauen sollen Kinder bekommen, nicht arbeiten …

Er müsste damit wieder als Versorger der Familie auftreten. Eine Rolle, die aber heute nicht mehr jeder Mann übernehmen möchte. Kardinal Meißner erwähnte zwar weiter, dass es bei seinen Gedanken auch darum gehen muss, die materielle Sicherheit der Frau für ihre spätere Rente zu sichern. Anhaltspunkte oder Wege dorthin konnte er nicht machen. Damit vertritt er das alte neue Bild der Kirche nur zu gut. Sowohl in Deutschland als auch in Polen.

Für einen Kardinal oder einen Kirchenvertreter ist es stets leicht zu sagen, Frauen bleibt zuhause, wenn man sich einfach auf Gott berufen kann, ohne wirkliche Lösungen zu präsentieren. Demnach erscheinen uns die Aktionen von Femen weit aus greifbarer.

 

Artikelbild: By Rainer Sturm, Pixelio.de
2. Bild: By Sonja Mahr, Pixelio.de