Wir kennen die Debatten aus Europa. Lehrer verdienen zu wenig und leisten zu viel. So die Aussagen der Fachkräfte. Dabei haben wir den Blick in die USA immer vermieden. Denn dort scheint die Situation noch viel schlimmer. Nun erst wurde bekannt, dass eine Lehrerin nebenbei heimlich als Pornostar gearbeitet hat.

Die 32-jährige Stacie unterrichtete an der Hyadock Intermediate School im Oxnard, Kalifornien. Die Schüler, die sich schon immer für ihre attraktive Lehrerin interessierten, entdeckten dann auch schnell das brisante und feuchte Geheimnis. So habe Stacy in zahlreichen Pornos mitgewirkt. Dabei ist sie unter ihrem Künstlernamen „Tiffany Six“ aufgetreten.  Es entstanden harte Pornos wie „Big Sausage Pizza“ oder „Boobaholics Anonymous“.

Bereits im März 2012 kam es zu der Entdeckung, weswegen man ihr den Job als Lehrerin kündigte. Doch Stacey legte Einspruch ein und wollte ihre Arbeit zurück. Ein dreiköpfiges Gremium beriet und lehnte den Antrag an. Stacey begründete ihre versuchte Rückkehr damit, dass sie nur von 2005 bis 2006 Pornos gedreht habe.

In Fulda Lehrer ebenfalls enttarnt

Übrigens ist das kein Einzelfall nur in den USA. Auch in Fulda, Deutschland wurde auf Ende 2012 ein Lehrer enttarnt. Bis dahin unterrichtete er an einer Berufsschule. Mittlerweile führte die Entdeckung zur Beurlaubung. Nach Mitteilung des zuständigen Schulamtsleiters werde der Lehrer nach der Beurlaubung aber nicht vom Dienst entfernt, sondern lediglich an eine andere Schule versetzt. Und das auf eigenen Wunsch hin.

Auch die ortsansässige Zeitung berichtete im großen Stil über den Vorfall. Der Porno war bis zuletzt im Internet abrufbar. Zunächst leugnete der Mann jedoch seine erotische Nebentätigkeit. Erst nach eindeutiger Identifizierung gab er seinen „Ausrutscher“ zu. Strafrechtliche Folgen entstehen für ihn jedoch nicht. Disziplinarische Maßnahmen werden jedoch erfolgen, diese richten sich nach den regulären Angaben für Beamte im öffentlichen Dienst. Ob diese Maßnahmen über eine kurzzeitige Beurlaubung hinausgehen, wollte uns der Schulamtsleiter jedoch nicht mitteilen.