Bonn hat es satt. Immer schwieriger wurde es, Nutten zur Steuer zu bewegen. Dabei unterliegen auch sexuelle Dienstleistungen der regulären Steuerabgaben. Vor über einem Jahr orientierte sich man an dem Schweizer Modell. Wir haben bereits über die Nutten Parkautomaten in der Schweiz berichtet. Jede Frau, die nun auf dem Straßenstrich ihre Dienste in der Nacht anbieten möchte, muss ein Ticket kaufen. Dazu stehen verschiedene Automaten bereit, die wie ganz normale Parkautomaten aussehen.

Verwechslungsgefahr

Seit Monaten führen diese Ticketautomaten für Prostituierte immer wieder zu pikanten Verwechslungen. Frauen, die versuchen ein Parkticket zu ziehen, bemerken die Verwechslung erst, wenn Sie von Freiern in eindeutiger Weise angesprochen werden.
Das Ticket für den steuerlich legalen Sex liegt bei 6 Euro und deckt sich mit den Vorstellungen auf dem Straßenstrich in Zürich. Neue Geräte mussten dafür nicht einmal angeschafft werden. Normale Parscheinautomaten wurden einfach umgerüstet. Nur wenige Städte kennen dieses System. So können in Düsseldorf die Damen des Gewerbes in einigen Tankstellen ähnliche Tickets kaufen. Da erscheint der Sex Parkscheinautomat jedoch wesentlich diskreter und anonymer.

300.000 Euro an Einnahmen

So erwartet man nun Einnahmen von mehr als 300.000 Euro. Statt seinen Wagen einzuparken, kann so steuerlich korrekt das beste Stück des Mannes eingeparkt werden. Und das mit Genehmigung der Steuerbehörde. Zusätzlich überprüfen Kontrolleure, ob der Kleine auch wirklich mit Steuer eingeparkt wurde, oder ob ein Bußgeldbescheid erstellt werden muss. Nun muss man nur hoffen, dass die Damen bei einem Vergehen nicht abgeschleppt werden. Denn das könnte hier tatsächlicher zu einer doppelten Bedeutung führen.