Sex ist in jeglicher Form immer ein Argument um Verkaufszahlen zu erhöhen. Aufpassen muss man allerdings dabei, welche Art und Form man auswählt. Erst jüngst konnten wir eine große Elektrokette in Deutschland beobachten, die sehr deutlich damit warb. Vor allem auf das Wort billig wurde gesetzt. 2 Damen wurden in spärlicher Bekleidung abgebildet, die dem Wort billig zusätzlichen Ausdruck verleihen sollten. Eine Kampagne, die eher Schaden anrichtete, als für höheren Absatz zu sorgen. Familien zeigten sich entsetzt, wie frei und billig eine große Einzelhandelskette damit umgehe. Ein Konzern, der eben auch von Familien als Kundengruppe profitierte.
Sex als Verkauf
Doch diese Entgleisung ist mittlerweile typisch für viele Konzerne, die mit dem Thema Sex als Verkaufsmittel nicht umgehen können. Oder denen der richtige Ansprechpartner dafür fehlt.

Viele Arten von Sex

Sex bedeutet aber nicht immer einfach einen direkten und sehr intimen Umgang. Sex als Verkaufsmittel kann auch Diskretion, Zurückhaltung und nur die wage Andeutung bezeichnen. Eine Marketingstrategie, die oft viel besseren Erfolg erzielt, schon alleine aus psychologischer Hinsicht. Doch mit einem Blick auf viele Geschäfte wird auf diesen Punkt sehr oft verzichtet. Eines der besten Beispiele sind die Dessous-Abteilungen der Kaufhäuser und auch Boutiquen. Liebloser kann man Dessous oft nicht präsentieren. Da hängen nun die feinen Waren, die Verführen und Sinnlichkeit erzeugen sollen. Reih an reih oder sie liegen im Regal. Mit einem Blick auf Deutschland und Österreich fällt uns aber ein weiteres Beispiel ein. Gehen Sie einmal in ein Restaurant oder ein Café. Die Damen und Herren, die bedienen, mögen nett und freundlich sein. Aber das Optische überzeugt in den meisten Fällen ganz und gar nicht. Nun mögen einige Aufschreien. Doch mit einem Blick nach Polen oder Russland fällt auf, das in Cafés und Restaurants immer attraktive Bedienungen zu finden sind. Und diese sind nicht weniger kompetent. Ein Lächeln der Damen und Herren, symbolisiert unterschwellig wage Andeutungen. Sexuelle Fantasien. Zumindest möchten wir diesen Gedanken kurzweilig haben. Doch die Verkaufszahlen belegen, attraktive Bedienungen steigern den Umsatz.  Männer und Frauen möchten nicht von korpulenten Bedienungen betreut werden.

 

Attraktive Bedienung steigert Umsatz

Wer in ein Restaurant oder Café geht, möchte entspannen und dem Alltag für einen kurzen Augenblick entfliehen. Die Bedienung ist ein wichtiger Punkt. Auch beim Pizza-Lieferdienst können wir dieses beobachten. In Ost-Deutschland sind seit dem Fall der Mauer viele Lieferdienste hervorgekommen.
Verkaufen mit Sex
Da der Osten nahe Polen liegt, nutzen wir natürlich immer mal wieder den Abstecher. Doch was erwartet uns bei so einem Lieferdienst. Unrasierte Männer, Frauen, die mehr aus sich machen könnten. Das Auftreten ist auch im Benehmen absolut unpassend. Das Essen ist heute fast überall gleich. Die Verpackung zählt damit umso mehr. Viele Händler haben darauf noch nicht reagiert oder handeln falsch.

Sex ist eine Ware

Ist Sex wirklich eine Ware? Ein Instrument durchaus. Sex als Ware zu bezeichnen halten wir aber für den falschen Ansatz. Sex ist etwas Wunderschönes, kann aber auch zu Handlungen animieren. Sex als Ware, darunter verstehen wir einen Zwang. Ein Punkt, den wir ablehnen. Aber Sex als Instrument muss leicht betonend sein. Oft ist die Konfrontation damit vielleicht zu direkt und führt zum Entgegengesetzten.
Sex als Ware
Siehe als Beispiel die Gruppe Femen. Sie setzen provokant ihren Körper ein. Fast jeder Mann kennt die Brüste, die Formen und Größe der Mitglieder. Viele „geilen sich auf“. Damit ist das Ziel von Femen vollkommen verfehlt. Stattdessen dienen sie einer Belustigung und werden kaum noch ernst genommen.