Krampfadern sind ein Dauerthema in der Bevölkerung. Bei den über 35-jährigen leiden fast 25 Prozent darunter. Aber nicht nur die behandlungsbedürftigen Venenschwächen fallen ins Gewicht. Ach die Besenreiser sind weiter verbreitet. Immerhin leiden darunter fast 50 Prozent. Für praktisch jeden 2. wird das Thema Krampfadern irgendwann zu einer Belastung. Die Ursachen dafür, lassen sich aus vielen Bereichen ableiten. Genetische Veranlagungen können zum Beispiel für Krampfadern Auslöser sein. Aber ebenso beruflich bedingte Punkte. Wer im Job unter Bewegungsmangel leidet, wird sich früher oder später mit Krampfadern beschäftigen müssen. Besonders typisch bei einem Arbeitsumfeld, in denen die Betroffenen häufig sitzen oder stehen müssen. Die ersten Anzeichen lassen dann nicht lange auf sich warten. Schwere und geschwollene Beine geben die ersten Alarmsignale.

Krampfadern

Die ersten Besenreiser schimmern in lila oder blau durch die Haut. Die ersten Anzeichen dafür, dass eine tiefer liegende Venenschädigung vorliegen kann. Die Venen erschlaffen. Das Blut kann nicht mehr in ausreichender Form zum Herz geleitet werden. Erfolgt keine umgehende Behandlung, dehnen sich die betoffenen Venen weiter aus. Es entstehen Krampfadern.

Krampfadern – Sofort Handeln

Sind erste Anzeichen auf Besenreiser oder Krampfadern vorhanden, sollte der Gang unbedingt zum Arzt erfolgen. Mittels einer Ultraschall-Doppler-Sonograhie können die Anzeichen genau untersucht werden. Um Krampfadern zu behandeln, bestehen diverse Möglichkeiten.

Häufig setzen die Ärzte in Deutschland auf die klassische Behandlungsmethode gegen Krampfadern. Dabei handelt es sich um das Venenstripping. Die Erfolgsrate liegt nahezu bei 100 Prozent. Mit einem Schnitt in die Leiste kann die Stammvene einfach herausgezogen werden. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Allerdings sind mit dieser Methode gegen Krampfadern auch Nachteile verbunden. Kompressionsstrümpfe müssen über mehrere Wochen getragen werden. Es kommt häufig zu starken Schwellungen und blauen Flecken. In den USA ist man bei dem Kampf gegen Krampfadern bereits weiter. Hier setzt man in 80 Prozent aller Fälle auf eine natürliche Rückbildung. In Deutschland werden diese Methoden nur in 20 – 25 Prozent der Fälle angewandt.

Natürlicher Kampf gegen Krampfadern

Krampfadern lassen sich auch ohne einen OP-Eingriff behandeln. Auch die Kompressionsstrümpfe werden Sie allerdings dabei dennoch nicht verzichten können. Ein Doppelradiallaser kommt dabei zum Einsatz. Die Kosten liegen bei ungefähr 900 Euro. Die Venen werden so einfach von Innen verschlossen.

Alternativ können Krampfadern auch mit einem Verödungsverfahren bekämpft werden. Bei dem Verfahren mit einem speziellen Mikroschaum entstehen so Kosten um die 450 Euro. In beiden Fällen kommt es in der Regel zu keinem Ausfall im Job. Kurze und mehrmalige Termine sorgen bei der Krampfadern Behandlung für einen schnellen und gezielten Erfolg.

Neue Methoden gegen Krampfadern

Die IntraSharpe Lösung, die sich derzeit noch in der Zulassungsphase befindet, stellt eine völlig neue Möglichkeit im Kampf gegen Krampfadern da. Ein Gelmantel wird einfach als Faltenunterspritzung genutzt. Die Vene wird dabei so geformt, dass sie wieder funktioniert.

 

Bild: tetedelacourse/Flickr.