Eine brutale Zuhälter Gang, die sich auf den internationalen Frauenhandel spezialisiert hatte, misshandelte die oft jungen Frauen zusätzlich mit einer Tätowierung. Die rumänische Bande versah dabei ihr „Eigentum“ mit einer Tätowierung. Ein Barcode, der auf das Handgelenk tätowiert wurde. Dabei mussten die Mädchen schon so viel erleiden. Sie wurden gedemütigt, vergewaltigt, geschlagen, wie Vieh unzähligen Männern angeboten und nun auch noch tätowiert. Dabei soll die Gang nach ersten Ermittlungsergebnissen aus mehr als 22 rumänischen Männern bestanden haben. Festgenommen wurde die Bande in Madrid.

Frauen, die nicht folgten, wurden zusätzlich mit Peitschen geschlagen und zu unvorstellbaren Handlungen gezwungen. Dabei waren viele Frauen anscheinend gerade erst 18 oder 19 Jahre alt. Eine grausame Vorstellung, für alle Eltern von uns. Wie schnell kann so etwas unseren Kindern passieren.

Dabei geht die Polizei mittlerweile davon aus, dass der Barcode die Summe enthält, mit dem sich die junge Frau hätte freikaufen können. Bei einer Frau waren 2.000 Euro abgedruckt. Ein Betrag, den die jungen Damen niemals hätten aufbringen können.

In Madrid sollen die Männer mehr als 5 Jahre ihr Unwesen getrieben haben. So fand man große Mengen an Bargeld und zahlreiche Luxusautos nach der Verhaftung.

Wie gelangen Frauen in die Hände der Zuhälter?

Die Wege sind vielfältig. Manchmal verkaufen die eigenen Familien die jungen Frauen. Aber es kommt auch immer wieder zu Entführungen auf offener Straße.
Besonders gerne werden aber Arbeitsversprechen genutzt. Die junge Frau könnte in einem Café oder Restaurant im Ausland arbeiten. Haben Sie erst einmal die Grenze passiert, wird der Pass abgenommen, die Frau misshandelt und vergewaltigt, und danach wie ein Stück Ware verkauft.

Die Möglichkeiten der Polizei sind dabei gering. Die meisten Banden werden erst nach mehreren Jahren festgenommen. Bis dahin sind Massen von Mädchen und Frauen der Bande zum Opfer gefallen. Zudem gilt Rumänien als armes Land. Die Polizei ist nicht unbedingt an der Aufklärung in dem gleichen Masse wie das zum Beispiel in Deutschland der Fall wäre, interessiert. Menschenhändler haben, folgt man den Statistiken, derzeit weltweit wieder Hochkonjunktur. Uns bleibt nur, unsere Kinder so gut wie möglich zu schützen.