Das Smartphone begleitet uns heute überall hin. Ins Café, zur Arbeit, in die Badewanne und auch nachts beim Schlafen liegt es meistens nur wenige Zentimeter weit entfernt von uns. In den letzten Jahren hat es sich mit allen seinen Funktionen zu einem wahren Alleskönner entwickelt. Tausende von Apps nehmen uns viel Arbeit ab. Wir können ganze Elektrogeräte und auch die Heizung einfach von überall aus in der Welt fernsteuern. Doch für Furore sorgte vor allem die Handyortung in den vergangenen Jahren. Zunächst war es nur eine Möglichkeit, die zahlreiche Behörden nutzten und auch missbrauchten. Erst als das Handyorten auch für Verbraucher möglich wurde, ergaben sich vielfältige Nutzungsvarianten. Eltern nutzen diese Funktion unter anderem in der heutigen Zeit gerne, um die eigenen Kinder überwachen zu können. Dabei geht es gar nicht einmal um die Überwachung als solches beim Handyorten, sondern viel mehr darum, sein Kind gut beschützt zu wissen. Verspätete es sich, reichen wenige Bewegungen und der Aufenthalt lässt sich eingrenzen. Im Notfall kann das Handyorten durchaus leben retten. Bei Feuerwehr und Notrettung ist die Handyortung mittlerweile unverzichtbar. Tausende konnten dadurch bereits aus lebensgefährlichen Situationen befreit werden. Doch auch in der Partnerschaft rückt das Handyorten immer mehr in den Fokus.

Handyorten in Partnerschaften

Wussten Sie, das ein Großteil der Frauen sagt, sie haben noch nie und würden auch nie heimlich in das Handy des Partners blicken? Interessant ist jedoch, dass eine verdeckte Umfrage ergab, dass nahezu jede Frau das schon einmal gemacht hat und viele es sogar regelmäßig machen. Doch Vorsicht, bei den Männern ist das übrigens nichts anderes. Es gilt immer noch Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Besonders wenn Grund zur Besorgnis besteht oder gar der Verdacht einer heimlichen Liebschaft, kann das Handyorten des Partners durchaus sinnvoll sein. Es ist häufig der einzige Weg, um Gewissheit zu bekommen. Sicherlich könnten einige nun dem entgegenhalten, das es vielleicht einfacher wäre, den Partner direkt zu fragen. Sofern aber eine heimliche Liebschaft besteht, würde er/sie es jedoch mit Sicherheit nicht zugeben wollen. Damit ist die Handyortung praktisch die einzige Alternative, um wirklich sicherzugehen. Zugleich möchten wir aber darauf hinweisen, dass niemand ohne das Einverständnis des anderen eine solche App zum Handyorten einfach auf dessen Gerät installieren darf! Das könnte sogar strafrechtliche Konsequenzen mit sich bringen.

So einfach ist die Handyortung

In der Regel kann das Handyorten einfach installiert werden. Sinnvoll ist es dabei, eine passende App auszusuchen, die entsprechende Funktonen erfüllt. Je nach Umfang und Sinn der Handyortung verfügen heute zahlreiche Apps über weitergehende Funktionen. Eine gute Übersicht dazu, gibt es auf Handyorten.org. Ist die App erst einmal auf dem gewünschten Smartphone installiert, können die einzelnen Funktionen aktiviert werden. Je nach Anbieter bestehen unterschiedliche Möglichkeiten, um das Handyorten durchzuführen. In der Regel können Sie das Ergebnis über die entsprechende Webseite des Anbieters einsehen. Durch die zahlreichen Funkmasten in den Städten ist dort die Handyortung recht genau und kann in Einzelfällen sogar bis auf wenige Meter exakt erfolgen. Nur auf dem Land kann sich der Radius deutlich ausdehnen. Neben den hier bereits angesprochenen Funktionen verfügt das Handyorten aber über einen nützlichen Zusatzeffekt. Wer sein Smartphone einmal vergisst, kann es einfach mit der App relativ schnell wiederfinden. Das gilt auch bei einer Entwendung. In jedem Fall macht das Handyorten Sinn. Ob nun die Handyortung für die Liebe, bei dem eigenen Nachwuchs oder wenn Sie einfach wieder vergessen haben, wo das Handy liegt.

 

 

Bild: Martin Berk  / pixelio.de