Lange stand die Immuntherapie bei Krebs in der Kritik. Nun scheint es so, als ob sie tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen könnte. Damit könnte sich ein alter Traum in der Krebsmedizin erfüllen. Die Immuntherapie bei Krebs ist eine Alternative zu der Chemotherapie. Sie wird schon lange angewendet, sichtbare Erfolge blieben aber bislang aus. Doch trotz aller Euphorie steckt die Immuntherapie bei Krebs erst in den Anfängen. Noch kann damit nicht allen geholfen werden. Es werden noch viele Jahre vergehen müssen, damit die Alternative zu einem durchschlagenden Erfolg wird.

Immuntherapie bei Krebs – Oft kommen die Patienten spät

Krebs ist vor allem deswegen tückisch, weil er in der Regel erst spät entdeckt wird. Viele Ärzte übersehen die Anzeichen zudem. Geschwollene Lymphknoten werden als Asthma oder Bronchitis gewertet. Am Ende kommt die erschütternde Diagnose. Doch fast immer zu spät. Nur drastische Maßnahmen können eine Heilung jetzt noch versprechen. Dabei handelte es sich fast immer um die Chemotherapie. Mit der Immuntherapie bei Krebs als Alternative könnte sich jedoch vieles ändern. Durch die Therapie werden mittels der Immunzellen die Tumorzellen getötet. Noch kann aber nicht von einer endgültigen Heilung gesprochen werden. Dafür wird die Immuntherapie bei Krebs erst zu kurz eingesetzt. Viele Forschungsergebnisse können noch nicht genau bestätigt werden.

Hohe Neuerkrankungen

Laut dem Wirtschaftsmagazin Medien Revier erkranken in Deutschland jedes Jahr um die 400.000 – 500.000 Menschen neu an Krebs. Die Tendenz ist seit Jahren ansteigend. 2014 waren es sogar über 500.000 Neuerkrankungen. Der Krebs tritt prozentual vor allem immer häufiger bei älteren Menschen auf, wie Medien-Revier berichtet. Besonders bei Männern nimmt das Risiko deutlich mit jedem weiteren Lebensalter zu. Noch heute lässt sich etwa jeder 4.Todesfall auf Krebs zurückführen. Um die 220.000 Menschen sterben jedes Jahr an Krebs. Häufig handelt es sich dabei um Lungenkrebs. Medien-Revier berichtet aber auch, dass die steigende Lebenserwartung eine Zunahme der Krebserkrankungen noch wahrscheinlicher machen.

Zudem erkennt unser Immunsystem einige Krebsarten viel besser als andere. Der schwarze Hautkrebs gehört dazu. Er wird erkannt, wodurch sich die neue Immuntherapie bei Krebs als Behandlung anbietet. Weniger Hoffnung hingegen besteht momentan noch bei Dickdarm- oder Bauspeicheldrüsenkrebs. Hier gibt es noch keine wirksamen Behandlungsmethoden. Auch die Immuntherapie bei Krebs überzeugt bei dieser Art nicht. Weltweit wird die neue Therapie in die Studien eingebunden und erzielt überall gute Ergebnisse. Es könnte ein langsames Ende der Chemotherapie sein, die oft mehr Schaden als Nutzen bringt. Neue Medikamente werden derzeit für die Immuntherapie bei Krebs entwickelt. Die neue Therapie galt bereits im Jahr 2013 als die Top-Entdeckung. Damit konnte ein neues Kapitel in der Krebsforschung beginnen.

Tumore verstecken sich im Immunsystem

Die Immuntherapie bei Krebs gehört zu einem alten Traum in der Medizin, der lange nicht erfüllt werden konnte. Doch nun scheint es zum Greifen nah. Bricht Krebs aus, versagt unser Immunsystem. Die Tumore verstecken sich direkt im Immunsystem und bauen dort einen Schutzwall auf. Dennoch gibt es bei der Immuntherapie bei Krebs viele Unklarheiten, die erst in den nächsten Jahren geklärt werden können. Neben den guten Erfolgen gäbe es aber auch Patienten die auf die neue Therapie überhaupt nicht reagieren würden. Wieso das so ist, kann die Medizin derzeit noch nicht sagen. Auch bei den Nebenwirkungen gebe es noch zu wenige Erkenntnisse.

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