Wieder einmal gibt es eine interessante Studie zu unserem Essverhalten. Vor allem geht es hierbei um die Wirkung von Transfettsäuren, die auf unser Gehirn einwirken können. Süßes soll sich positiv auf unser Essverhalten auswirken. Dazu gab es bereits Studien. Nach den neusten Erkenntnissen ist es jedoch genau das Gegenteil. Wer beim Essverhalten häufig auf Pflaumenmus, fettreiches Gebäck oder Erdbeermarmelade setzt, soll letztendlich –geht es nach den neuen Studien- auch langfristig Auswirkungen auf das Gehirn spüren. Fettreiches Gebäck beim Essverhalten sorgt zum Beispiel als weitere Nebenwirkung auch dafür, dass Alkohol langsamer ins Blut gelangt. Die gefährlichen Fettsäuren (zum Beispiel beim Berliner) können sogar direkt unserer Gesundheit schaden. Denn bei diesen Fetten handelt es sich um die sogenannten Transfette.- Künstlich gehärtete Fette, die unser Körper nicht verarbeiten kann. Sind Berliner beim Essverhalten nun tatsächlich so schlecht für uns?

Essverhalten und die Transfette

In der Tat können Transfette nur recht schwer von unserem Körper verarbeitet werden. Die Fettsäuren entstehen, wenn der Berliner im Fett gebacken wird. Die Transfette, die unserem Essverhalten zusetzen können, entstehen bei der industriellen Härtung von Back- und Streichfetten. Ebenso aber auch dann, wenn Öl erhitzt wird, das einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren hat. Das Essverhalten bedeutet letztendlich ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen. Die Transfettsäuren schädigen den Kreislauf und letzten Endes auch das Herz. Der LDL-Wert im Blut wird nach dem Essverhalten erhöht, damit auch direkt der Cholesterinspiegel. Wer sich dauerhaft beim Essverhalten von diesen Speisen ernährt, riskiert auch ein schnelleres Verschleißen der Herzkranz- und Hirngefäße. Damit steigt das Risiko für einen Herzinfarkt, Arteriosklerose und auch für einen Schlaganfall.

Deutschland ganz am Ende beim Essverhalten

In anderen Ländern wurde dieses bereits frühzeitig erkannt. Dort gibt es, zum Beispiel in Dänemark, einen bestimmten Grenzwert für Lebensmittel. Die Menschen sind sensibilisierter für das eigene Essverhalten. Ganz anderes als in Deutschland. Grenzwerte gibt es hier bislang nicht. Einige Hersteller haben aber bereits freiwillig den Gehalt der Transfettsäuren in den Produkten verringert. Wenn nun bereits Hersteller reagieren, sollte die Gefahr beim Essverhalten hoch eingeschätzt werden. Denn Lebensmittelhersteller reagieren in der Regel nur dann, wenn spätere Klagen drohen könnten und die Gesundheitsgefahr als massiv eingeschätzt wird.

Essverhalten und die Auswirkungen auf unser Gehirn

Das Essverhalten kann uns auch vergesslich werden lassen. Die Fettsäuren sind auch für unser Gehirn schädlich. Wer häufig bei seinem Essverhalten auf Süßspeisen mit einem hohen Anteil an Transfetten setzt, beeinträchtigt die Gedächtnisleistung. Eine ausgewogene Ernährung ist also besonders wichtig für unser Gehirn. Wer bei seinem Essverhalten hingegen nur Süßes zu sich nicht, muss mit erheblichen Einschnitten rechnen. Die Transfette befinden sich aber nicht nur in Berliner, sondern auch in der Margarine, in Chips, Croissants, fertigen Brotaufstrichen und der beliebten Pizza. Frittiertes sollte daher nur in Maßen beim Essverhalten genossen werden.

 

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