Die Kultur und Mentalität von Thaifrauen ist eine völlig andere, als wir das aus den europäischen Ländern kennen. Pauschal kann man sagen, thailändische Frauen sind sehr familienbezogen, zärtlich, leidenschaftlich und natürlich anschmiegsam sowie äußerst liebebedürftig. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Sie sind auch bereit um ihren Mann zu kämpfen, können allerdings in den wenigsten Fällen eine Nebenbuhlerin verzeihen. Bei einem Seitensprung hat der Mann durchaus schlechte Karten und muss mit einer Revanche der besonderen Art rechnen.

Echte Gefühle oft langer Weg

Doch bis Thaifrauen wahre Gefühle zeigen, kann es ein langer Weg sein. Frühzeitig bei der Erziehung lernen viele thailändische Frauen bereits, dass Gefühle ein Zeichen von Schwäche sein können. Oft verstecken oder gar unterdrücken Thais daher ihre Gefühle. Dabei gelten sie auch in den ersten Begegnungen als schüchtern. Wir wollen natürlich nicht von den Damen sprechen, die in einem Nightclub oder sonstigen Etablissement arbeiten. Daher sollten Sie Geduld haben, auch wenn Ihnen im ersten Moment sprichwörtlich die kalte Schulter gezeigt wird, bedeutet dieses keinesfalls, dass die Thaifrau keine Gefühle für Sie hat.

Das ist übrigens auch ein gutes Zeichen. Sollte Ihnen die thailändische Frau jedoch gleich um den Hals fallen, dann ist eine gewisse Vorsicht angebracht. Oft kommt es vor das Thaifrauen lange Zeit benötigen, um sich einem Mann zu öffnen. Doch ist dieses Stadium erst einmal erreicht, kann eine thailändische Frau den Mann so unsagbar glücklich machen, wie er es sonst nie erleben könnte.

Mentalität in Thailand

Bevor es zu einer Heirat Thaifrau oder einem Zusammenleben kommt, sollten Sie als Mann unbedingt lernen diese unterschiedliche Mentalität und auch Thai-Kultur kennenzulernen. Denn nur dadurch lässt sich eine glückliche und liebevolle Beziehung aufbauen.

Vergessen Sie auch nicht, dass man in der thailändischen Öffentlichkeit keine Gefühle zeigt, dieses prägt sich oft auch auf Beziehungen wieder. In der Kultur und Mentalität geht es aber auch oft darum, das Gesicht zu wahren. Man muss abwägen, ob eine mögliche Lüge zulässig ist oder nicht. Dickköpfigkeit ist eine der bekanntesten Eigenschaften. Eine Thaifrau gibt nur ungerne zu, dass sie sich vielleicht geirrt hat. Sie möchte einfach nicht das Gesicht verlieren.

Also halten wir als Betonung fest, dass viele Thaifrauen zunächst sehr zurückhalten sind, was auch auf eine gute Erziehung schließen lässt. Das bedeutet auch, vor einer Heirat müssen Sie zunächst die gesamte Familie kennenlernen. Eine Thaifrau, die Ihnen sofort offenherzig ihre Gefühle zeigt, sollte immer auf größte Vorsicht stoßen. Dieses kann schnell den Rückschluss geben, dass Kontakte zu Ausländern bereits bestanden. Dadurch könnte man durchaus auch anderes annehmen.

Religion in Thailand

Der Buddhismus gilt in Thailand und bei den Thaifrauen als Staatsreligion. Sie werden kaum eine thailändische Frau finden, die sich nicht dem Buddhismus zugehörig fühlt. Beleidigungen gegen diese Religion sollten Sie daher unterlassen.

Mönche sind beliebt

Mönche gelten in Thailand als sehr beliebt, annähernd 400.000 Mönche gibt es in Thailand. Diese dürfen keinen Körperkontakt zu Frauen haben. Schon eine leichte Berührung mit der Hand ist verboten

Der Buddhismus ist nicht nur einfach eine Religion, sondern auch eine Wertvorstellung. Sie werden überall im Land bei Ihrem Urlaub Thailand Buddhastatuen, Figuren und Bilder finden. Alle samt gelten sie als heilig.

Buddhismus in Thailand

Siddhartha Gautama war der erste Buddha der die Lehre (Dharma) verbreitete. 565 v.u.Z wurde der Königssohn in Neapel geboren. Er wurde zunächst im Palast gehalten, konnte dann aber seinen Bewachern entfliehen und sich einen Eindruck über das Leid der Bevölkerung machen.

Mit 29 Jahren beschloss er den Palast, seine Frau und sein Kind zu verlassen und sich den asketischen Lehrern anzuschließen. Er wollte die Befreiung vom Darseinskreislauf (Samsara) unterbrechen und erkannte sehr bald, das der asketische Lebenswandel nicht der richtige war. Mit 35 Jahren hatte er die Erleuchtung. Nach langem Zögern teilte er diese mit anderen und führte bis zum Ende seines Lebens ein Wander-Dasein und verbreitete seine Lehren von Ort zu Ort. Seine Jüngern trugen sein Vermächtnis später um die ganze Welt.

Heute teilt sich der Buddhismus in drei Wege auf.

1. Hinayana (Erlösung).
2. Mahayana (Unterschiede).
3. Lamaismus (tibetischer Buddhismus).

Das Ziel aller Wege ist jedoch gleich. Im Praktischen geht es um die Erfahrung des Nirvana, also der Erleuchtung und der Erkenntnis das alles eins ist.
Im Buddhismus besteht kein Gott. Auch Buddha ist kein Gott. Buddha ist der erste von vielen, die die Erleuchtung gefunden haben.

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