Glatte Haare sind schön, auf Dauer aber langweilig. Immer mehr Frauen wünschen sich Veränderung. Locken oder Wellen. Doch nicht immer ist es so einfach, glatte Haare in Schwung zu bringen. Wer von Natur aus glattes Haar hat, wird es dabei zunächst nicht ganz so einfach haben. Unser Ratgeber soll Ihnen auf dem Weg zu welligen oder lockigen Haaren helfen. Hilfreich hierbei sind Utensilien wie Föhn, Lockenstab und Glätteisen. Mit nur wenig Aufwand entsteht dabei eine wahre Lockenpracht.

Die Technik ist entscheidend. Wer eine lockige Frisur oder modische Wellen haben möchte, sollte dafür auf eine Rundbürste oder einen Föhn setzen. Beides sorgt auch für mehr Volumen. Möchten Sie hingegen feine und geschwungene Wellen, sind Lockenstab und Glätteisen dafür ein hilfreicher Ansatz.

Glatte Haare ade

Wer modische Wellen oder lockige Frisuren haben möchte, sollte neben der Rundbürste unbedingt auch einen Föhn einsetzen. Die Bürste sollte dabei auf einer Seite Borsten haben, womit die Haare locker und einfach eingedreht werden können. Bei Wellen im Jahr spielt auch die Größe der Bürste eine entscheidende Rolle. Der Durchmesser sollte dabei niemals größer als die gewünschte Größe der Welle sein. Hilfreich sind übrigens Naturborsten an der Bürste. Diese sind sanft zum Haar und führen nicht zu einer Beschädigung. Abgerundete Borsten führen hingegen schnell zu einer Verfilzung. Bei Borsten aus Metall können die Haare zudem brechen.

Biologische Haarprodukte

Biologische Haarprodukte boomen seit einiger Zeit. Die Nachfrage ist groß, wie das Magazin Getreideküche anmerkte. Immer mehr Hersteller passen sich diesem Trend in weiten Teilen an. Häufig handelt es sich dabei um Biologische Haarprodukte ohne Silikon. Produkte mit Silikon lagern sich auf der Kopfhaut ab und können unter Umständen zu Schuppen führen. Auch für die Umwelt sind Biologische Haarprodukte natürlich top. Silikon lässt sich zum Beispiel nur schwer abbauen und gelangt durch das Haare waschen ins Abwasser.

In diesen Wörtern versteckt sich Silikon

Ob sich Silikon in dem Haarprodukt versteckt, lässt sich leicht über die Inhaltsstoffe entziffern. Folgenden Endungen stehen für einen Silikonzusatz: Cyclomethicone, Dimethiconol, Trisilocane oder Cyclopentasiloxane. Besonders bei Haarölen wird häufig mit Silikon gearbeitet. Das ist billiger als die normalen pflanzlichen Öle.

Bevor es an die Locken geht, muss das Haar zunächst gewaschen werden. Danach kurz antrocknen lassen. Schaumfestiger sorgt für mehr Halt bei den späteren Locken. Bei leicht feuchtem Haar einfach die Strähnen abteilen und mit der Rundbürste eindrehen. Die Spitze der Haarsträhne um die Bürste solange drehen, bis sie zur Kopfhaut außen oder innen liegt. Nun mit dem Föhn direkt die Haarsträhnen föhnen. Anschließend die neue Frisur noch ein wenig zu Recht zupfen und fertig ist die neue Lockenpracht. Glatte Haare gehören damit der Vergangenheit an.

So nutze ich das Glätteisen

Das Glätteisen ist vor allem bei jungen Frauen sehr beliebt. Neben glatten Haaren können Sie damit sogar hübsche Locken zaubern. Das Deckhaar dabei am besten mit einer Spange befestigen. Einzelne strähnen der unteren Haare sollten nun bis zum Ansatz unter das Glätteisen gewickelt werden. Nun können Sie das Glätteisen um bis zu 180 Grad ziehen. Mit den Fingerspitzen kann die neue Haarpracht nun noch ein wenig aufgelockert werden. Haarspray sorgt danach für den nötigen Halt.

Bild: Julius Zemaitis-Flickr.