In Zürich, Schweiz geht man nun einen anderen Weg.- Ein Land, in dem schon minderjährige Prostituierte ab 16 Jahren Ihre Dienste bei den Freiern anbieten dürfen. Frauen, die jedoch ihre Dienste auf den Straßenstrich Zürich, nahe dem Züricher Hauptbahnhof anbieten wollen, müssen für die Freiersuche künftig bezahlen. Was sich im ersten Moment als Witz anhört, ist tatsächlich Realität. Eine Prostituierte, die sich also nun den vorwiegend männlichen Kunden anbietet, muss als Erstes zu einem Ticketautomaten. Man muss sich das wie einen Parkscheinautomaten vorstellen. Die Damen bezahlen damit 5 Franken (umgerechnet 4,15 Euro) und müssen das Ticket als Beweis bei sich führen. Mit diesem Ticket soll die Gewerbegebühr automatisch bezahlt werden. Von Weitem aber auch von der direkten Nähe wirkt der urige Automat wie ein Parkscheinticket.

Berechtigung für eine ganze Nacht

Damit dürfen Sie eine ganze Nacht ihre Dienste auf der Straße anbieten. Als weitere Voraussetzung gilt hierbei allerdings, dass sich die Nutten zuvor bei der Polizei und den Sozialbehörden angemeldet haben. Hierfür ist nochmals eine Gebühr von 40 Franken pro Prostituierte zu entrichten. Wollen Sie nun ein Ticket erwerben, müssen die Damen vom Straßenstrich Zürich zunächst Ihre Bewilligungsnummer eingeben. Erst dann erfolgt die Ticketausgabe. Doch wenn das nun verwundert und zum Schmunzeln anreget, sollte sein Blick auf Deutschland werfen. Direkt beim Straßenstrich Bonn ist ein identischer Automat vorhanden, der nach dem gleichen Prinzip funktioniert. Demnächst ist geplant, auf jeden Straßenstrich Deutschland einen solchen Automaten aufzustellen.

Anmerkung
Minderjährige Prostituierte ab dem 16. Lebensjahr dürfen sich in der Schweiz jedem Freier anbieten. Ein Umstand, der komischerweise nie einen Bericht in den Medien wert war. Eher bezog man sich auf andere Länder und prangerte dort den käuflichen Sex bei Minderjährigen an. Allerdings plant man, dieses künftig zu unterbinden. Damit sollen Prostituierte ihre Dienste erst ab 18 Jahren anbieten können.