Homöopathie ist stark umstritten. In der Medizin geht es zwar darum, stets den besten Weg zu finden, um eine Beschwerde oder Erkrankung zu heilen bzw. zu lindern. Geht es aber um Homöopathie, gibt es auch heute noch viele Kritiker, die davon abraten. Grundsätzlich sollte man sich aber darüber bewusst sein, dass mit Homöopathie kein gebrochener Arm geheilt werden kann. Allerdings lässt sich die Heilung mit homöopathischen Medikamenten deutlich besser unterstützen.

Homöopathie – Wann wird sie angewandt

Die Anwendung der Homöopathie ist immer dann eine Überlegung wert, wenn eine Erkrankung nicht lebensbedrohlich ist. Möglich ist die Anwendung auch bei chronischen Erkrankungen. Im Grunde ist die Homöopathie eine natürliche, also nicht giftige Behandlung, die das Immunsystem stärken soll. Es gibt Fälle, in denen dadurch langjährige chronische Krankheiten gelindert (in einigen Fällen sogar geheilt) wurden.

Zahlt die Krankenkasse ?

Ja und Nein. Doch der Trend geht deutlich zum Ja. Immer mehr Krankenkassen übernehmen (teilweise) auch die Kosten für die Homöopathie. Allerdings muss die Behandlung dafür bei einem Vertragsarzt durchgeführt werden. Das gilt sowohl für gesetzlich als auch privat versicherte. Der Arzt muss dabei das Homöopathie-Diplom der DZVhÄ besitzen. In diesem Fall werden von einigen Krankenkassen die ärztlichen Leistungen ganz oder teilweise übernommen.

Auf die Qualität achten

Angeboten wird die Homöopathie von vielen Ärzten. Das jedoch sagt nichts über die Qualität und Kenntnis des Arztes. Die beste Ausbildung können dabei Mediziner aufweisen, die ein DZVhÄ Diplom haben. Dabei handelt es sich um eine 3-jährige Zusatzausbildung, die Berufsbegleitend erfolgte. Zudem sind weitere Fortbildungen für die Anwendung der Homöopathie Pflicht. Um die 100 Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn besagtes Diplom vorliegt.

Keine Medikamente

Allerdings wird nur die Behandlung als solches übernommen. Medikamente für die Homöopathie Behandlung müssen die Patienten jedoch selbst bezahlen. Zudem werden solche Behandlungen nicht regelmäßig bezahlt, sondern nur in einem gewissen Umfang.

In England übernehmen die Kassen bereits seit den 1950er Jahren solche Behandlungen. In Frankreich seit 1956. Nach und nach nehmen aber auch in Deutschland immer mehr Krankenkassen diese Behandlungsform auf.

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