Das moderne Feng Shui orientiert sich an einer jahrtausendealten Lehre der Naturkräfte. Der Blick folgt dem Lauf der Sonne und hierdurch den Himmelsrichtungen, sodass jeder Bereich eines Raumes eine bestimmte soziale Funktion trägt. Im Zentrum der Theorie verfolgt das Feng Shui außerdem den Lauf des Lebens. Es wirkt das Prinzip von Yin und Yang, damit ein Gleichgewicht zwischen vielen Gegensätzen entsteht.

Im Wohnraum bedeutet dies, dass jeder Raum in einer Wohnung am besten in einer festen Anordnung geplant ist. Weiterhin wird jeder Raum für sich selbst in relevante Quadrate eingeteilt, die eine Bedeutung tragen. Jeder konkreten Bedeutung eines Quadrates werden Farben, Materialien und Eigenschaften zugeordnet. Diese lassen sich in einer Tabelle nachsehen und es finden in der umfangreichen Lehre des Feng Shui weitere unterstützende Übersichten.

Harmonie im Feng Shui

Die asiatische Lehre richtet sich zunächst einmal nach den Himmelsrichtungen und dem Lauf der Sonne. Der Norden ist kalt und dunkel, der Süden hingegen warm und hell. Im östlichen Bereich eines Raumes geht die Sonne auf, sodass diese Himmelsrichtung auf Fruchtbarkeit hinweist. Der westliche Bereich steht für den Untergang der Sonne, für Vergänglichkeit und ist aber noch nicht ganz dunkel. Das Feng Shui ordnet diesen Richtungen auf Grund ihrer Eigenschaften bestimmte Elemente zu. Im fruchtbaren Osten scheint das Holz als Symbol für das Wachstum zu wirken. Im heißen Süden wiederum dominiert das Feuer und damit auch die Trockenheit. Das Element Metall ist kühl und kann als Waffe tödlich wirken. Hierdurch kommt es, dass der vergängliche Westen mit Bezug auf Tod und Untergang diesem Element zugeordnet wird. Als letzter Himmelsrichtung wird dem dunklen Norden viel Feuchtigkeit nachgesagt. Aus diesem Grund ist das Wasser das Element des Nordens. Übrig bleibt dann nur noch das Zentrum. In diesem sieht das Feng Shui die Erde als Ur-Element oder den Kern. Es bedeutet Nahrhaftigkeit oder Fürsorge und Schutz.

Ein Fazit zum Feng Shui

In den jeweiligen Himmelsrichtungen werden soziale Räume untergebracht, wie der Raum für die Familie, die Arbeit oder der Schlafraum. Das Feng Shui ordnet gewisse Elemente zu diesen Räumen zu, die empfohlen sind. Die Elemente gehen auch ineinander über und es besteht stets ein dynamischer Prozess. Beispielsweise gibt es einen

• Entstehungs-,
• Hervorbringungs- und
• Wachstumszyklus.

Darüber hinaus finden sich etwa auch Kontrollzyklen und zerstörerische Zyklen. Zumindest ein Element sollte in einem Quadrat enthalten sein. Ein Quadrat muss jedoch nicht vollständig mit solch einem Element, wie etwa Holz, gefüllt sein.

 

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